Synopsis
August, es ist heiss in der Stadt. Der temperamentvolle Vermögensberater Dante wird von seiner Freundin für einen reicheren Liebhaber verlassen. Das macht ihn so sauer, dass er sein Vorhaben aufgibt, mit dem Rauchen aufzuhören. Da begegnet ihm die mindestens ebenso temperamentvolle junge Rhea, die zufällig dabei zuschaut, wie Dante das Auto des Liebhabers mit Fusstritten traktiert: Sie findet das lustig und filmt die Szene mit ihrem Videohandy. Rhea lebt mit einem vermögenden Mann zusammen, der doppelt so alt ist wie sie. Aber Rhea sagt, ihr Mann sei nicht eifersüchtig, sie könne tun und lassen, was sie wolle. Und so beginnt Rhea mit Dante ein erotisches Spiel, in das Dante sich mit grösster Lust hineinstürzt, ohne viele Fragen zu stellen, denn das will Rhea nicht. Und die Spielregeln, die Rhea aufstellt, stören Dante zu Beginn auch nicht. Doch irgendwann entstehen Gefühle der Zuneigung, der Liebe. Dante möchte Rhea nicht mehr verlieren, dabei weiss er nicht einmal, wie sie mit Nachnamen heisst oder wo sie wohnt. Und warum zählt Rhea ihre erotischen Begegnungen eigentlich genau mit? Und warum dokumentiert sie fast alles, was sie erlebt, mit dem Videohandy?
Ein Kino Spielfilm von Sascha Weibel
In den Schweizer-Kinos ab Frühjahr 2012
Premiere: Solothurner Filmtage Freitag 20. Januar 2315 in der Reithalle Sonntag 22. Januar 2030 im Canava Club
Regie Sascha Weibel
Geboren
1963 in Basel, Studien der Physik, Philosophie und Psychologie in
Zürich und Fribourg, 1984-86 Hochschule für Darstellende Kunst und
Musik, Wien, Abteilung Film, 1986 Drehbuchseminar bei Robert McKee,
Regieseminar bei Krzystof Kieslowskil, 1987 Regievolontariat bei István
Szabó in Budapest, 1993 Schauspielunterricht mit John Strasberg in
Paris
Filmografie
1984 Läbesfröid / 1985
Sonnenwende (both short films) / 1986 Friesz und Stierb (documentary) /
1987 … à la prochaine / 1990 La fin de mon rêve (both short films) /
1999 Der letzte Sommer / 2005 Leben auf Kredit (both TV features) /
2011 Hard Stop (feature)